Traleg Kyabgon

Der 9. Traleg Kyabgon Rinpoche (1955–2012) wurde in Kham, Osttibet, geboren, von S. H. dem 16. Gyalwang Karmapa als der 9. Traleg Tulku anerkannt und als Abt des Thrangu-Klosters inthronisiert. Rinpoche studierte in Sikkim bei S.H. dem Karmapa, S.E Kyabje Thuksey Rinpoche und weiteren bedeutenden Lehrern, insbesondere der Kagyü- und Nyingma-Traditionen des tibetischen Buddhismus. 1980 begann Rinpoche in Australien ein Studium der Religionswissenschaft und Philosophie, 1982 gründete er das E-Vam Institut in Melbourne und weitere Zentren in Australien, Neuseeland und Amerika. Während der achtziger und neunziger Jahre reiste und lehrte er auch regelmäßig in Europa und übernahm für fünf Jahre die spirituelle Leitung des Kamalashila Instituts. Rinpoche gab umfangreiche Unterweisungen und stellte vielfach Verbindungen zwischen buddhistischem und westlichem Denken her. Er verfasste Werke zu Aspekten der buddhistischen Psychologie, Philosophie sowie der Religionswissenschaft.

Drubwang Tsoknyi Rinpoche

ist ein Meditationsmeister in der Tradition des tibetischen Buddhismus mit regem Interesse an Geistesforschung und westlicher Denkweise. Er lehrt seit über 40 Jahren weltweit Meditation und buddhistische Philosophie und ist bekannt dafür, komplexe Zusammenhänge auf klare, unkomplizierte Weise aufzuschlüsseln.

Ausserdem ist er Autor mehrerer Bücher und geistliches Oberhaupt von Nonnen-Klöstern in Nepal und Tibet. Durch seine zahlreichen humanitären Projekte unterstützt er im Osten Tibets beispielsweise über 2000 Nonnen und 900 Mönche. Details zu diesen Aktivitäten finden Sie unter:

www.pundarika.ch

www.pundarika.de

www.pundarika.at

Tulku Urgyen Rinpoche

Tulku Urgyen Rinpoche (1920-1996) gilt als einer der herausragenden Lehrer des Dzogchen und Mahamudra der Neuzeit. Er war Linienhalter zahlreicher Traditionsrichtungen –insbesondere der Terma-Lehren seines Großvaters Chokgyur Lingpa, der viele Texte in enger Kooperation mit Jamyang Khyentse Wangpo und Jamgön Kongtrul offenbart und erarbeitet hat. Das Chokling Tersar enthält z. B. den Zyklus des Tukdrup Barche Kunsel und Lamrim Yeshe Nyingpo. Tulku Urgyens Linie wird heute u. a. durch seine Söhne Chökyi Nyima RinpocheTsikey Chokling RinpocheTsoknyi Rinpoche und Mingyur Rinpoche fortgesetzt.

Diana J. Mukpo

Diana J. Mukpo war die Ehefrau des tibetisch-buddhistischen Meisters Chögyam Trungpa Rinpoche. Während beide verheiratet waren, hat sie gleichzeitig eine intensive Ausbildung im Dressurreiten absolviert. Heute ist sie die Besitzerin und Direktorin von „Windhorse Dressage“ und lehrt Dressurreiten in den USA und Kanada.

Traktung Dudjom Lingpa

Traktung Dudjom Lingpa (1835 – 1904) ist ein großer Nyingma-Meister und Schatzentdecker – ein Tertön – aus Tibet, dessen Schatztexte 20 Bände füllen. Er gilt unter anderen als Emanation von Khy-u Chung Lotsawa, einem der 25 Schüler von Guru Rinpoche. Dudjom Lingpa hatte acht Söhne, allen ebenfalls Emanationen großer Meister wie etwa von Patrul Rinpoche. Seine unmittelbar nachfolgende Inkarnation war S. H. Dudjom Rinpoche /1904 – 1987),

Thinley Norbu Rinpoche

Thinley Norbu Rinpoche (1931-2011) ist ein Lehrer der Nyingma-Linie des tibetischen Buddhismus, ältester Sohn von Dudjom Rinpoche und Vater von Dzongsar Khyentse Rinpoche. Er verfasste zahlreiche Bücher, in Deutsch erschienen bisher: Magischer Tanz und Weißes Segel.

 

Shechen Rabjam Rinpoche

Der 7. Shechen Rabjam Rinpoche wurde 1966 geboren und ist der Enkel und spirituelle Erbe von Dilgo Khyentse Rinpoche. Als Abt der Shechen-Klöster in Nepal, Indien und Bhutan ist er gleichzeitig Begründer zahlreicher humanitärer Projekte.

www.shechen.org

 

Matteo Pistono

Matteo (Matthew) Pistono ist Schriftsteller, Meditationslehrer und Schüler des engagierten Buddhismus. Er ist der Autor von „Roar: Sulak Sivaraksa and the Path of Socially Engaged Buddhism“ (Sathirakoses-Nagapradipa Foundation, März 2017), Fearless in Tibet: The Life of the Mystic Tertön Sogyal (Hay House, 2014) und In the Shadow of the Buddha: Secret Journeys, Sacred Histories, and Spiritual Discovery in Tibet (Dutton-Penguin, 2011) und schrieb über tibetische, Himalaja- und südostasiatische Kultur-, politische und spirituelle Landschaften für eine Reihe von Publikationen, darunter die Washington Post, Global Post, BBC’s In-Pictures, Men’s Journal, Kyoto Journal und Himal Southasian. „Matteo Pistono“ weiterlesen