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Newsletter Dezember 2011
Dienstag, 17. Januar 2012 17:07:31 Europe/Berlin
Neuerscheinung
Freitag, 7. Oktober 2011 13:33:37 Europe/Berlin
Khyentse Foundation ist jetzt Teil der 'Chronicles' website bei Shambhala - die Video clips sind sehenswert..
Link zum chronicleproject
Im November 2011 erscheint:
Shabkar
Das Leben des Shabkar - Autobiographie eines tibetischen Yogi
mit einem Vorwort Seiner Heiligkeit des Dalai Lama
Shabkar Tsogdruk Rangdrol (1781-1851) hat eine der wichtigsten spirituellen Lebensgeschichten des tibetischen Buddhismus verfasst. S.H. der Dalai Lama schreibt im Vorwort: „Shabkar wird von vielen als größter Yogi seit Milarepa angesehen." Das Buch ist wegen seines lebendigen und außergewöhnlichen Erzählstils – lange Passagen sind in Form von Liedern und Gedichten verfasst – eine Quelle der Inspiration für buddhistische Praktizierende und Interessierte. „Wenn man sie liest, kann sich der Geist nicht davor verschließen, sich dem Dharma zuzuwenden.“ (S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche).
780 Seiten, broschiert, 6 Abbildungen, 48,00 Euro, ISBN 978-3-9812827-7-1,
Hier einige kurze Auszüge:
Aus der „Einleitung“ von Matthew Kapstein
Die Autobiografie von Shabkar Tsogdruk Rangdrol ist einer der Klassiker der tibetischen Literatur und kann wohl zu den spirituellen Klassikern der Menschheit gezählt werden. Wie der Heilige Franziskus, Jalal-ud-din Rumi, Sri Ramakrishna oder die Hasidim veranschaulicht Shabkar durch sein Leben und sein Vermächtnis die Stärke einer bestimmten religiösen Tradition, indem er die Eigenheiten überwindet und das Göttliche in allem berührt. (...)
Shabkars Witz und seine spielerische Art, sein großartiger Ideenreichtum, seine Beharrlichkeit beim Entlarven aller Scheinheiligkeit – das sind die Qualitäten, die sein Werk durchziehen und viel mehr wert sind als bloße Feinheiten eines literarischen Stils. (...)
Aus Kapitel 6:
E ma!
Lieber, kluger Freund,
wenn du darauf erpicht bist, etwas über die Sicht zu erfahren,
will ich Einfallspinsel
dir ein bisschen von dem erzählen, was ich verstanden habe.
Wenn Vorurteile bestehen, ist das nicht die Sicht.
Wenn es Anhaftung gibt an die Dinge als wirklich existent, ist das nicht die Meditation.
Wenn es Annehmen und Zurückweisen gibt, ist das nicht die Handlung.
Wenn Hoffnung und Furcht herrschen, ist das nicht die Frucht.
„Was ist es dann also?“, magst du fragen.
Die Sicht ist leeres Gewahrsein ohne jeden Ursprung.
Die Meditation ist leere Klarheit ohne jedes Konzept.
Die Handlung ist wie der Flug eines Vogels am Himmel - ohne jede Spur.
Was immer erscheint, ist befreit, gerade wie es erscheint.
Die Frucht ist Samsara und Nirvana vollständig innerhalb des Geistes selbst.
Gefällt dir das, lieber Freund?
Aus Kapitel 7
Schneelöwen frieren nicht in den Schneebergen,
Geier fallen nicht vom Himmel,
Fische ertrinken nicht im Wasser,
Praktizierende sterben nicht vor Hunger.
Gib die Sorgen um dieses Lebens
und die Pläne für die Zukunft auf!
